Düsseldorf – die schönste Stadt am Rhein

Düsseldorf – Karnevalshochburg, Heimat des Altbieres, in ständiger Konkurrenz zu Köln, Hauptstadt von NRW, wo die Schönen und Reichen viel Geld lassen.

Das sind nur einige Aspekte, welche mir über diese Stadt einfallen.

Die längste Theke der Welt – ist bestimmt nicht alles!

In der Altstadt wird die Bolker Straße die längste Theke der Welt genannt. Brauerei neben Kneipe, neben Restaurant-Kette reihen sich aneinander. Sollte man bei einer Lokalität nichts finden, setzt man sich eben an den nächsten Tisch weiteren neuen gastronomischen Einrichtung. Deshalb die Begrifflichkeit der „längsten Theke“. Viel besucht von Touristen, noch mehr belagert von peinlichen Junggesellenabschieden. Am Wochenende gibt es kaum ein Durchkommen. Da häufig die Straßen wie auch die Menschen einfach zu voll sind, setzt der Düsseldorfer lieber auf Gemütlichkeit und begibt sich zur Ratinger Straße, wo man in Ruhe sein Altbier trinken kann.

Stadtleben

An der Verlängerung der Bolker Sraße befindet sich der Marktplatz, an welchem das Rathaus angebaut ist. Mittig befindet sich das Jan-Wellem-Denkmal. Um diesen findet auch der jährliche Karnevalsumzug statt.

Die Schönen und Reichen gehen auf der Königsallee, häufig nur Kö genannt, einkaufen. Von edlen Designer-Geschäften mit Sicherheitspersonal bis hin zu Juwelieren gibt es genügend Möglichkeiten, sein Geld auszugeben.

Vom Rheinufer aus hat man einen wunderbaren Blick auf Oberkassel – einer der reichsten Stadtteile Düsseldorfs. Dieser lässt sich am besten von den Kasematten genießen. Überquert man die Rhein-Kniebrücke, kommt man eben auf diese andere Rheinseite. Rechts auf der großen Grünfläche (super zum Joggen oder Picknick im Sommer) findet jährlich im Juli die größte Kirmes am Rhein statt. Links hingegen stehen leise und still, aber keineswegs heimlich, eine Herde von Schafen und grasen vor sich hin.

Carlsplatz

Am Rand der Altstadt findet man den Carslplatz, ein Markt für frische Obst und Gemüse, Gewürze und Fisch aber auch Blumen und Holzarbeiten.

Süßigkeiten wie aus Omas Zeiten
Süßigkeiten wie aus Omas Zeiten

Es gibt Essensstände aller Art, ebenso wie angrenzend „Dausers Gulaschkanone“ Mittlerweile eine Institution in Düsseldorf, muss man sich um die Mittagszeit und insebsondere an einem Samstag lange anstellen, um einen der tollen Eintöpfe zu bekommen.

Ebenfalls  ein Dauerbrenner und sehr zu empfehlen ist ein Einkauf bei der „Metzgerei Schlösser“. Qualität zahlt sich eben doch aus, schließlich gibt es diese seit über 100 Jahren.

Nicht nur hochwertige Produkte kann man einkaufen, sondern bei einem guten Essen auch den Menschen zusehen und die damit verbundene Düsseldorfer Kultur ein wenig erleben.

Obst und Gemüse für den täglichen Bedarf
Obst und Gemüse für den täglichen Bedarf
Blumen und Zierkürbisse
Blumen und Zierkürbisse

Medienhafen

Von der Altstadt kommend, Richtung Hafen, hinter dem Landtag NRW, ist der Fernsehturm. Die größte Digitaluhr der Welt kann man bei Dunkelheit bewundern und ist wie folgt ablesbar:

Der Turm ist in 3 Abschnitte unterteilt: Im oberen befinden sich die Stunden (oberer Punkt steht für 10 Stunden, die unteren für je eine Stunde). Dieses Prinzip folgt im zweiten und dritten Abschnitt. Der obere Punkt steht jeweils für 1 Stunde/1 Minute bzw. für die Zehner-Sekunden, während die unteren Punkte weiterlaufen und jeweils 10 Minuten/zehn Sekunden vollmachen.

Der Medienhafen, womit heute hauptsächlich der neue Zollhof gemeint ist,  wurde durch den Architekten Frank Gehry ab 1996 neu gestaltet. Auch Gerry-Bauten genannt, sind die außergewöhlichen Gebäude die eigentliche Attraktion des Medienhafens. Heute findet man in den schrägen Architekturbauten hauptsächlich Bürogebäude, aber auch Bars und Restaurants. Ferner dient dieser Bereich oftmals als Filmkulisse verschiedener Produktion, ebenso der WDR ist im Hafen angesiedelt. Wie der Name bereits erahnen lässt, waren in der Vergangenheit hauptsächlich Medienunternehmen vertreten.
Außerdem liegen einige Boote und Jachten im abgetrennten Hafenteil. Im Sommer kann man oft Ruderer auf dem Wasser sehen.

Szeneviertel Flingern

In den letzten Jahren hat sich der Stadtteil stark raus geputzt. Es gibt viele kleine Einzelhändler dort, kleine Cafés und Bars gemischt mit tollen Altbauten. Es ist hip, ein In-Viertel eben.
Auch kulinarische Highlights sind nicht zu verfehlen.

Mehr über Flingern

Killepitsch

Ein echtes Düsseldorfer Merkmal ist der Killepitsch – ein 42%iger Kräuterlikör. Diesen trinkt man am besten bei „Et Kabüffke“ (Flinger Straße 1), entweder in den urigen Räumen oder durch das kleine Fenster in der Glasfront -und nimmt sich direkt eine Flasche mit.

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