Der Mailänder Dom – imposant und ein atemberaubender Ausblick

Als ich ankam, erwartete mich 20° und Sonnenschein, während es in Deutschland gerade richtig stürmte.

Sehr imposant und wahnsinnig aufwändig gestaltet ist der Mailänder Dom. Viele Kleine Türmchen und noch mehr Figuren wurden angebracht. Er wirkte recht sauber und es wird schienbar immer daran gearbeitet – sollte man sich beim Kölner Dom mal eine Scheibe von abschneiden.

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Ein riesiger Platz davor, auf dem es nur so von Menschen (hauptsächlich Touristen) wimmelt. Was ziemlich nervig war, wo man auch extrem aufpassen sollte, sind die ganzen Nordafrikaner, die versuchen einem blöde Bändchen oder Selfie-Sticks fürs Handy anzudrehen. Am besten man sagt gar nichts und geht einfach weiter.

Bevor man in den Dom herein kann, stehen Polizisten oder das Militär bewaffnet vor dem Dom, kontrollieren Taschen und mitgeführte Gegenstände. Ebenso wenn man auf den Dom hinauf steigen will.

Dabei kann man entweder die Treppen (7 Euro) oder den Aufzug (12 Euro) nutzen, welcher zum Zeitpunkt meines Besuchs kaputt war. Die Treppen sind jedoch gut machbar. In dem Buch „1000 Places to see before you die“ ist auch der Mailänder Dom beschrieben. Bei der Aussicht muss ich sagen – ja das ist definitiv etwas, was man gesehen haben muss! Man steht auf dem Dach des Doms, hat einen tollen Ausblick über die ganze Stadt, über die daneben liegende Galleria Vittorio Emanuele II und die wuselnde Menschenmasse auf dem Piaza del Duomo.

Im Dom selbst ist es verboten zu fotografieren, zu Mal der Dom sehr dunkel ist. Viele Bereiche sind abgesperrt, dennoch lohnt sich ein Besuch, um die gewaltigen Ausmaße zu bewundern.

Einige Impressionen von den Dachterrassen:Mailand_3Mailand_4

Ausblick auf den Piaza del Duomo, rechts der verdeckte Eingang zur Galleria Vittorio Emauele II
Ausblick auf den Piaza del Duomo, rechts der verdeckte Eingang zur Galleria Vittorio Emauele II
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Blick in Richtung der Alpen und zu den neuen Wolkenkratzern
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Auf dem Dach des Domes
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4 Meter große goldene Statue – La Madonnina

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Öffnungszeiten des Doms: täglich 07:00 – 19:00 Uhr

Aufstieg zum Dach: ab 09:00 Uhr, je nach Jahreszeit unterschiedlich lange geöffnet

Tipps für Mailand

Schlechte Erfahrung mit der MailandCard

Ebenso wie in Rotterdam gibt es eine Rabatt-Coupons mittels der MailandCard. Diese lohnt sich überhaupt nicht und ich würde sie keinesfalls noch mal kaufen. Die Rabatt-Coupons beziehen sich hauptsächlich auf Museen, doch noch viel mehr um Ausflüge außerhalb der Stadt. Am Como-See wollte ich sie bei einer Bootstour einsetzten. Das Ticket sollte 8,90 Euro kosten, im Heft war ein Rabatt von 20% ausgeschrieben. Tatsächlicher Rabatt 1€, was meiner Rechnung nach nicht ganz 20% sind. Als ich die Verkäuferin darauf hinwies, meinte die nur, man könnte nichts machen, das ist alles, was das System hergibt. Als ich mich bei MilanCard selbst am Schalter beschwerte, meinten diese, dass die gebuchte Tour nicht im Deal enthalten wäre und ich eigentlich gar keinen Rabatt bekommen sollte. Von nur ausgewählten Touren war im Heft nichts zu lesen. Zusätzlich ist bei dem 3-Tage-Packet noch die Metrokarte für 48 Std. enthalten, mit welcher man die öffentliche Verkehrsmittel nutzen kann. Diese man sich für 8,25 € aber auch selbst am Schalter kaufen.
Auch schlecht, dass man im Vorfeld nicht einsehen kann, welche Leistung enthalten sind. Und wie eben beschrieben, treffen die häufig nicht mal zu.

Unterkunft
Erst als ich mich entschlossen hatte, nach Mailand zu fahren, stellte ich fest, dass es zu den Top10 der teuersten Städte der Welt zählen soll. In Kombination damit, das italienische Hostels den Ruf haben, häufig sehr schmuddelig zu sein, machte es die Sache nicht einfacher. Schließlich kam ich im Milano Central Hostel unter. Auf den ersten Blick echt in Ordnung, vor allem die Lage nah zur Corso Buenos Aires und an der Loreto-Station war optimal.
Als ich mich auf das Bett setzte, hatte ich das Gefühl, es wäre die durch gelegenste Matratze meiner gesamten Backpackerkarriere.
Eines Abends kam ich zurück ins Hostel und aus dem eigentlich gebuchten 5-Bett-Zimmer wurde kurzerhand ein 6-Bett-Zimmer gemacht. Und so schlief ich praktisch wie in einem Doppelbett neben einer Australierin. Das was sie ihr als „Bett“ angeboten hatten, war mehr ein Klappergestell mit ein bisschen Schaumstoff drauf. So eine Geschichte hatte ich bisher auch noch nicht erlebt.

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