Mode und Designer, weltbekannte Einrichtungen und die Expo 2015 – Willkommen in Mailand

Der Dom ist an Sehenswürdigkeiten natürlich das bekannteste Gebäude der Stadt. Doch Mailand hat noch mehr zu bieten:

Zum Beispiel die weltberühmte Oper, das Teatro alla Scala. Dafür, dass die so weltbekannt ist, wirkt sie recht klein und unscheinbar. Und auch beim Vorplatz hätte ihr die Stadt ruhig etwas mehr Raum zugestehen können.

Dennoch hat es ihrem Ruf nicht geschadet und die rund 2300 Plätze sind heiß begehert.

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Mitten in der Stadt steht ein Schloss. Von weitem bereits zu sehen, mit riesigem Innenhof und noch viel größerem Park hinter der Anlage. Bei gutem Wetter findet man dort die Mailänder, wenn sie joggen, sich mit Freunden trefen, grillen, Fußball spielen und vieles mehr.

Im Schloss selbst gibt es nicht besonders viel zu sehen. Es beherbergt einige Museen, eines davon zeigt unter anderem ein unvollendetes Werk von Michelangelo.

Weltbekannte Kunst-Universität

Eine sehr bekannte und hoch angesehene Bildungseinrichtung ist die Accademia Belle Arti di Brera. Dort wird sowohl im künstlerischen als auch im musischen Bereich auf hohem Niveau unterrichtet. Versteht sich von selbst, dass sie im jüngst entstandenen Künstlerviertel Brera liegt und dort weltweites Ansehen genießt.

Neue Bauten Mailands

Sollte man einfach nur durch die Straßen bummeln, wird man viele alte, historische Gebäude erkennen mit hohen Türen und dicken Mauern. Doch gibt es auch ein neues Viertel, an dem mit neumodischem Design und Wolkenkratzern nicht gespart wurde. Der neue „Place to be“ ist der Piazza Gae Aulenti. Bürogebäude, Springbrunnen neben Cafés und das Design des 21. Jahrhunderts prägen den neu hochgezogenen Stadtteil. Sonntags kann man von einem der Bürogebäude die tolle Aussicht  über die Stadt bewundern.  Schön, aber passt irgendwie auch nicht zwischen die vielen alten Wohnhäuser, welche dicht besiedelt ringsherum liegen.

Mailand, die Modemetropole

Mode – das wahrscheinlich bekannteste „Wahrzeichen“ Mailands. Und tatsächlich man kann hier an jeder Ecke und auf jeder Straße, wirklich überall, einkaufen. Ganze Straßen führen von der Innenstadt in andere Viertel und Vororte, vollgepflastert mit Einkaufsläden. Und es gibt nicht nur schicke Designermode, sondern auch bezahlbares für den normalen Menschen. Schließlich muss der normal-bürgerliche Mailänder ja auch etwas anziehen.

Insbesondere auf der Corso Buenos Aires, aber auch im Viertel Ticinese findet man Mode zu bezahlbaren Preisen. In der Galleria Emanuele und auf der Monte Napoleone hingegen wird man zwischen Gucci und Prada schnell arm… Imposant zum Ansehen ist es dennoch.
Überall ist Security im schicken Anzug anzutreffen, welche einem mit Funk im Ohr die Tür aufmachen. Jedermann und -frau wird genau gemustert, ob man tatächlich zu dem entsprechenden Klientel passt, welches hier Unsummen ausgibt. Preise stehen kaum in den Schaufenstern, getreu dem Motto, was kostet schon die Welt.

Expo 2015

Seit dem 01. Mai 2015 ist die Expo für Besucher geöffnet. Sie befindet sich etwas außerhalb der Stadt. Gefühlt wurde deswegen auch ziemlich viel umgebaut und erneuert, weshalb ich eigentlich zur falschen Zeit in der Stadt war. Oder vielleicht doch zur richtigen? Bevor alles in neuem Glanz erstrahlt und für die Welt herausgeputzt wird, um mehr Prestige zu zeigen? Der Stadt hat es keinen Abbruch getan, schade jedoch, dass so vieles verdeckt und in Gerüste eingepackt war.

Für weitere Infos über Mailand fand ich diese Seite sehr hilfreich: http://www.milano24ore.de/

 

 

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Ein Gedanke zu “Mode und Designer, weltbekannte Einrichtungen und die Expo 2015 – Willkommen in Mailand

  1. Cooler Bericht. Den Piazza Gae Aulenti habe ich leider verpasst, aber wie man meinem Reisebericht entnehmen kann, hatte ich dennoch ein recht volles Programm. Mailand ist einfach zu schön für nur einen Kurzbesuch!

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