Cliffs of Moher – Wie die Klippen im Nebel verschwanden

Nachdem wir einen recht sonnigen Tag in Limerick und Umgebung verbracht hatten, fuhren wir im Regen zu den Cliffs of Moher – einer der bekannten Naturattraktionen Irlands. Wir starteten unsere  Tour in Doolin, von wo uns ein Wanderweg über 8 km an den Klippen entlang führte.  Es würde ca. 2:20 Stunden  dauern, teilte die Dame in der Touristeninfo uns mit. Am Anfang konnte ich es nicht recht glauben, doch sie behielt Recht. Unser Weg führte bereits entlang der Küste, einem weiteren Stück des Wild Atlantic Way. Wir liefen bei relativ gutem Wetter los, und es wurde ziemlich windig. Glücklicherweise regnete es nicht. Natürlich konnten wir das Meer sehen und auch einige kleiner Felssprünge erkennen. Doch je näher wir zu dem Touristencenter kamen, desto nebliger wurde es. Durch Matsch und Brabbel stapften wir uns voran, die Kapuzen eng zugeschnürt.

Das Besuchercenter war ziemlich überlaufen, was vermutlich auch dem Wetter geschuldet war. Wir fuhren mit dem nächsten Bus (Nr. 350) zurück nach Doolin und machten uns wieder auf den Weg zu unserer Unterkunft, etwas enttäuscht, nicht wirklich viel gesehen zu haben. Keine 10 km weiter hatten wir strahlenden Sonnenschein und wieder einen tollen Blick aufs Meer. Wie bereits in diesem Bericht beschrieben, sollte man wettertechnisch auf alles vorbereitet sein.

Das ihr euch eine Vorstellung machen könnt, wie sich unsere Sicht veränderte, ein paar Impressionen:

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Wir waren zwar dort, aber hilft ja nichts wenn man nur wenig sieht.
Das heißt: Wieder kommen!

 

Bitte beachtet: Die Wege sind nicht umsonst vorgegeben oder eingezäunt. Klettert nicht auf die Klippen, es ist einfach zu gefährlich! Man rutscht weg oder wird durch eine größere Welle weggezogen und bekanntlich hat man gegen eine Naturgewalt wie das Wasser kaum eine Chance, zumindest nicht in einer solchen Menge. Wir sahen einige Besucher, welche den gewohnten Weg verließen, nur um vielleicht ein schönes Foto zu machen. Sich aber deshalb in Lebensgefahr zu begeben, lohnt sich in meinen Augen nicht.

 

Hattet auch ihr Nebel oder konntet schöne Fotos durch den tollen Ausblick machen? Dann lasst es mich wissen!

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